Es gilt die 3 G-Regel Geimpft, Genesen oder Getestet. Selbsttest aus der Drogerie genügt.

Wenn Du Interesse hast, melde Dich hiermit an. Du kannst uns unter Nils.Horn@gmx.de eine Email schicken. Wir schicken Dir dann genaue Informationen zum Ablauf und zur Anreise. Ort: Suurwisch 3, 22397 Hamburg, Germany (Nähe Hamburg Duvenstedt, U-Bahn Ohlstedt, Parkplatz vorhanden).

 

Retreats mit Barbara und Nils  2022:

 

Retreat Pfingsten 2022

4.6. bis 6.6.2022

Thema: Inneres Glück und äussere Fülle

 

Buddhismus Retreat 

29.7. bis 31.07,2022

Thema: Achtsames Denken und glückliches Sein

 

Kostenlos (Spende von 30 Euro erwünscht).

Ort: Hamburg Duvenstedt, Suurwisch 3

 

 

Yoga-Ausbildung (findet im Moment nicht statt)

Eine Woche Yoga-Ausbildung Ende Juli (auf Wunsch Zertifikat mit der Ernennung zum Yogalehrer). Ort: Hamburg, Suurwisch 3

Beim Glücks-Yoga geht es um die Entwicklung des inneren Glücks, des inneren Friedens und der umfassenden Liebe. Wir verbinden körperliche Übungen (Yoga, Gehen, Singen, Meditation) mit geistigen Techniken (Selbsterforschung, Vorbild-Yoga, positives Denken).

Grundsätzlich ist es meine Idee, dass an der Arbeit als Yogalehrer Interessierte drei Jahre (200 Stunden) jeweils eine Woche zu mir kommen. Eine Ausbildung von mindestens 200 Stunden wird von den meisten Yoga-Anbietern (Volkshochschulen) verlangt. Wer privat Yogakurse anbieten will, sollte spüren, wann er dazu bereit ist.

Die Yogaübungen sind grundsätzlich sehr einfach. Jeder probiert aus, was ihm gerade gut tut. Jeder findet seinen persönlichen Stil des Yoga. Im Gegensatz zum normalen westlichen Yoga wird auch viel Wert auf die Gedankenarbeit (positives Denken, innerer Frieden, umfassende Liebe) gelegt. Zu Beginn jeder Yogastunde machen wir die Schüttelmeditation, um Kontakt zu uns selbst und unseren Gefühlen zu bekommen.

Ich habe in meinen 18 Jahren als Yogalehrer an der Hamburger Volkshochschule diesen Yogastil entwickelt. Ich habe genau ausprobiert, welche Übungen die Teilnehmer brauchen. Daraus ist das System der 64 besten Yogaübungen entstanden, das jeder in meinem kostenlosen Buch Glücks-Yoga nachlesen kann.

Die fünf grundlegenden Yogareihen des Glücksyoga sind sehr unterschiedlich. Sie ergänzen sich gegenseitig. In der bioenergetischen Reihe (Poweryoga) lösen wir energetische Blockaden. Mit den Herzübungen öffnen wir unser Herzchakra und kommen in die Energie der Liebe. Durch die Rishikeshreihe aktivieren wir die Chakren und bringen die Kundalini-Energie zum Fließen. Die Grundreihe stärkt unsere Gesundheit und tut insbesondere unserem Rücken gut. Für die gute Laune gibt es Lachyoga.

 

Anmeldung per Email an Nils.Horn@gmx.de oder beckerbarbara@gmail.com

 

Die Anreise kann im eigenen Wagen (Parkplatz vorhanden) oder mit der Bahn / Bus (Hamburg Hauptbahnhof, U-Bahn Ohlstedt, Bus 276 bis Duvenstedter Trifftweg) erfolgen. Bettwäsche oder einen Schlafsack sollte jeder selbst mitbringen. Matratzen und Bettdecken sind vorhanden. Bitte feste Schuhe mitbringen, da es bei Regen manchmal matschig ist. Und vor allem gute Laune. Das Ganze soll vorwiegend Spaß bringen. Sex, Drogen und Alkohol sind verboten.

 

Ein Grundsatz im Yoga ist es spirituelles Wissen kostenlos weiterzugeben. Ich sehe mich insofern als Karma-Yogi (Bodhisattva). Die Ausbildungen sind daher kostenlos. Ich erbitte eine kleine Spende. Eine Spende ist ein freiwilliger Betrag. Ich habe meinen eigenen Yogastil, den ich in 18 Jahren als Yogalehrer an der Volkshochschule gemeinsam mit den Teilnehmern entwickelt habe. Er ist leicht zu erlernen. Es ist eher ein sanfter Yoga. Wichtig ist für mich der Aufbau der spirituellen Energie. Man könnte meinen Yogastil als Energie Yoga oder als kreativen Hatha Yoga bezeichnen. Der Schwerpunkt liegt auf der Gesundheit, einer leichten Gymnastik (insbesondere Rückengymnastik), der Energientwicklung, der Gedankenarbeit und der Entspannung. Ich verwende auch Elemente wie Gottheiten-Yoga (Vorbild-Yoga), Bhakti-Yoga (Meister-Yoga), Kundalini-Yoga und Bioenergetik. Letztlich darf bei mir jeder seinen eigenen Yogastil finden und entwickeln.

Mein zweites Standbein ist die Psychotherapie. Ich habe eine Ausbildung in Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie, RET, Focusing). Ich habe viele Jahre therapeutische Gruppen an der Volkshochschule und in einem Gesundheitszentrum geleitet. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der Selbsterfahrung, der Glücksforschung, der Gesprächstherapie, dem positiven Denken (Gedankenarbeit) und den Entspannungstechniken (Gehen, Yoga, Meditation).

Ich rechne mit Gruppen von 5 bis 12 Menschen. Es gibt kleine Blockhütten als Einzelzimmer und Doppelzimmer. Alles wunderschön in der grünen Natur.

Das Haus ist kein Vier-Sterne-Hotel. Es ist einfach eingerichtet. Es geht bei den Ausbildungen nicht um einen kostenlosen Wellnessurlaub, sondern um die Spiritualität. Es geht um die Entwicklung von innerem Frieden, Glück und Liebe. Die Gruppen kaufen selbst ein, kochen selbst und machen selbst sauber.

 

Impressum: Nils Horn, Suurwisch 3, 22397 Hamburg, E-Mail Nils.Horn@gmx.de

 

 

 

 

Der schüchterne Yogi

Es war einmal ein Yogi, der war sehr schüchtern. Wenn er auf andere Menschen traf, dann traute er sich meistens nicht etwas zu sagen. Er blieb lieber in seiner Ruhe. Andere Menschen waren oft aggressiv. Sie hatten eine andere Meinung als der schüchterne Yogi. Das brachte sein Energiesystem leicht durcheinander. Er verlor seinen inneren Frieden und sein Glück. Ängste traten auf. Der Yogi fühlte sich klein und minderwertig.

Diese Minderwertigkeitskomplexe kamen bereits aus seiner Kindheit. Für seine Mutter war er nie gut genug. Sie konnte ihn nicht lieben, weil er ihren hohen Ansprüchen nicht genügte. Letztlich hatte sie viele Verletzungen in sich selbst. Sie war in der Zeit des Nationalsozialismus groß geworden. Dort ging man sehr unsensibel mit den Menschen um. Es hieß, dass nur die Starken überleben. Schwache und andersartige Menschen wurden isoliert und getötet. Und dann kam der Krieg. Das verstärkte noch die Ängste in der Mutter. Und diese Ängste gab sie alle an ihren Sohn weiter.

Und später in der Schule wurde es noch schlimmer. Nils blieb körperlich klein. Er wuchs nicht so schnell wie die anderen Jungen. Deshalb verachteten sie ihn. Und die Mädchen auch. Sie liebten nur die starken Jungs. Nils befreundete sich dann mit einer Gruppe von Mickerlingen. Das waren Jungs, die irgendwie anders und sozial nicht anerkannt waren.

Nils versuchte seine Minderwertigkeitskomplexe zu überwinden. Er studierte an der Universität und wurde Mitglied im sozialistischen Hochschulbund. Dort machte er Karriere und stieg in die oberen Ränge auf. Er wurde Vorsitzender und alle Sozialisten lauschten andächtig seinen Worten. Auch beruflich war er erfolgreich. Und plötzlich klappte es auch mit den Frauen. Nils bekam eine schöne Frau und einen kleinen Sohn.

Aber nichts währt ewig. Nach zwölf Jahren zerbrach die Beziehung. Er gab seine politische Karriere und seinen Beruf als Rechtsanwalt auf. Und zog in ein kleines Haus im Wald, das er von seinen Großeltern geerbt hatte. Sein Leben änderte sich völlig. Nils interessierte sich für Psychologie, Philosophie und Spiritualität, machte eine Ausbildung aus Psychotherapeut und wurde Yogalehrer.

Er machte jeden Tag seine Yogaübungen, meditierte viel und brach nach vier Jahren zur Erleuchtung durch. In der Erleuchtung erkannte er, dass alles so richtig ist, wie es ist. Es ist auch richtig, ein Mickerling zu sein, nicht perfekt zu sein und schüchtern zu sein. Diese Erkenntnis war die große Befreiung. Er konnte seine Minderwerigkeitskomplexe dadurch weitgehend loslassen. Durch die Erleuchtung hatte sich in ihm etwas gelöst.

Aber etwas blieb die Schüchternheit. Zum Glück fand er eine nette Frau, die gar nicht schüchtern war. Sie hieß Barbara und war sehr selbstbewusst. Zusammen waren sie ein gutes Team. Nils war der ruhige und freundliche. Und Barbara war die Powerfrau, die die Dinge in die Hand nahm. Sie hatte tausend Ideen und die Kraft sie alle umzusetzen. So kam viel Aktion in das ruhige Leben des schüchternen Yogis.

Am meisten liebte es Barbara sich mit Nils zu streiten. Jeder wollte der größte spirituelle Lehrer sein. Sie hatten teilweise auch unterschiedliche Ansichten. Aber sie fanden immer wieder einen gemeinsamen guten Weg, weil die Liebe das Wichtigste im Leben ist.

 

Was ist die beste Meditation für dich?

 

Probiere verschiedene Meditationen aus. Wandele sie kreativ um, so dass sie für dich passen. Was funktioniert am besten für dich? Wie kommst du am besten zum inneren Frieden, ins Glück, in die Liebe, zur Heilung, zur Erleuchtung?

  1. Gedankenstopp. Stoppe eine Minute alle Gedanken. Komme dadurch schnell in dir zur Ruhe. Entspanne dich. Weite die Zeit der Meditation auf drei oder fünf Minuten aus. Wie lange kannst du deine Gedanken stoppen? Der Effekt tritt normalerweise in der Entspannungsphase auf. Genieße die Entspannung. Spüre in deinen Körper. Spüre den Frieden, das Wohlbefinden, das Glück. Spüre wie du in fünf Minuten Meditation viel Kraft tanken und deinen Geist entspannen kannst.
  2. Gedanken beobachten. Stoppe eine Minute alle Gedanken. Lasse dann deine Gedanken und Gefühle zu. Beobachte sie. Sie kommen nach einiger Zeit zur Ruhe. So kannst du jeden Tag immer wieder schnell zur inneren Ruhe und Gelassenheit finden.
  3. Atem-Meditation. Es gibt fünf Techniken. 1. Beobachte deinen Atem. 2. Konzentriere dich auf das Einatmen oder das Ausatmen. 3. Beobachte den Atem im Bauch oder in der Nase. 4. Halte den Atem an und komme dadurch am besten zur Ruhe. 5. Verbinden den Atem mit einem Mantra (zähle zum Beispiel beim Atmen von 1 bis 20). Was bringt dich am besten zur Ruhe?
  4. Mantra-Meditation. Finde ein für dich hilfreiches Mantra. Das kann ein Begriff wie Liebe, Frieden, Gelassenheit oder Kraft sein. Das kann der Name deines spirituellen Vorbildes oder spirituellen Meisters sein. "Om Buddha. Om Dalai Lama." Sehr stark sind die Zahlen von 1 bis 20. Gut sind auch Mantren wie Om, Ah, Hum. Verwende ein traditionelles Mantra wie "Om Mani Padme Hum", "Om Tare tuttare ture soha" oder "Namu Amida Butsu". Was ist dein Mantra?
  5. Chakren-Meditation. Konzentriere dich auf ein Chakra oder spüre nacheinander durch alle Chakren. Wurzelchara (Beckenboden), Unterbauch (Kraft), Bauchnabel, Solarplexus, Herzchakra, Kehlkopf, Stirn, Scheitelchakra, Fußsohlen, Hände. Sende allen Wesen Licht. Hülle die ganze Welt in Licht ein.
  6. Kundalini-Meditation. Aktiviere deine Kundalini-Energie durch verschiedene Techniken (Visualisierung, Mantra, Atem, Geste, Yogahaltung). Konzentriere dich auf den mittleren Energiekanal in deinem Körper (von den Fußsohlen bis zum Scheitelpunkt). Lasse dort Licht kreisen. Atme hinein. Visualisiere dich als Gottheit. Denke zum Beispiel: "Ich bin ein Buddha der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe. Ich sende allen Wesen Licht. Möge es eine glückliche Welt geben." Gelange so zum inneren Frieden, ins Glück und in die Liebe.
  7. Meister-Yoga. Verbinde dich mit der Energie (dem Bewusstsein) eines erleuchteten Meisters. Visualisiere sein Bild, denke seinen Namen als Mantra, fühle dich real verbunden, bitte um Führung und Hilfe. Beispiel: "Om Dalai Lama. Om alle Buddhas und Bodhisattvas. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Denke das mehrmals, bis du dich real verbunden fühlst.
  8. Praktiziere Yoga. Zum Beispiel meine Schüttelmeditation, meine heilenden Energieübungen oder den Fitness-Yoga.
  9. Mache eine Gehmeditation. Gehe in der Natur spazieren. Stoppe deine Gedanken. Spüre die Bäume, den Himmel, die Erde, die Vögel um dich herum. Atme die Energie des Waldes ein. Konzentriere dich auf deine Umwelt, deinen Körper, deine Gedanken. Komme so zur Ruhe. Entspanne dich. Genieße die Natur.
  10. Körper-Scan. Konzentriere dich nacheinander auf deine Füße, deine Beine, dein Becken, deinen Rücken, deine Arme, deine Hände, deinen Kopf, deinen Brustkorb und deine Bauch. Atme in den Bauch hinein. Zentriere dich so in dir. Komme zur Ruhe. Falls du dich nicht ausreichend spüren kannst, kannst du auch nacheinander die Muskeln des jeweiligen Körperbereiches anspannen, kurz halten und dann entspannen.
  11. Selbstbetrachtung. Nimm dir fünf Minuten Zeit für dich. Setze dich entspannt hin. Komme zur Ruhe. Atme dreimal tief durch. Dann betrachte dich, dein Leben und deinen gegenwärtigen Moment. Wie fühlst du dich? Was ist jetzt dein positiver Gedanke? Was ist dein Ziel? Was ist dein Weg? Wie kannst du jetzt glücklich leben?
  12. Liebende Güte. Konzentriere dich auf deine Mitmenschen. Sende ihnen Licht und Liebe. Hülle sie in Licht ein. Fülle sie mit Licht. Denke das Mantra: "Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
  13. Phantasiereise. Setze oder lege dich entspannt hin. Stelle dir vor du gehst auf einer grünen Wiese voller Blumen. Die Sonne scheint und hüllt dich in ein warmes Licht. In der Mitte der Wiese ist ein Teich. Du badest in dem Teich. Du reinigst dich dadurch von allen Energieblockaden. Dann legst du dich in die warme Sonne und entspannst.
  14. Lesemeditation. Lies das Buch eines erleuchteten Meisters. Oder schaue dir ein schönes Video an oder höre dir eine schöne Musik an. Entspanne dabei. Du kannst auch entspannen, indem du selbst Musik machst, singst oder ein Bild malst.
  15. Der hilfreiche Gedanke. An der Erleuchtung, am inneren Frieden, Glück und an der Liebe hindert dich nur ein Gedanke. Finde den Gedanken, der dich heute glücklich macht und ins Licht bringt. Denke an die schönen Dinge in deinem Leben. Lass allen Streß los. Nimm die Dinge so an wie sie sind. Nimm dich so an wie du bist. Verbinde dich mit der Liebe deiner Mitmenschen. Erkenne, dass du bereits erleuchtet bist. Lasse einfach dein Ego los und lebe entspannt im Hier und Jetzt.